Schüler > Berufswelten entdecken mit der Virtual Work Experience

Mit der Virtual Work Experience in virtuelle (Berufs-)Welten eintauchen.

Logo des Projektes sprungbrett into work virtual work experience

Unbekannte Berufe entdecken und ausprobieren was einem gefällt - noch immer ist ein Praktikum der beste Weg, um seinen Berufsweg zu finden. Mit dem neuen Projekt „Virtual Work Experience“ wird das klassische Schülerpraktikum nun mit einer virtuellen Variante ergänzt. Ab Juli 2019 wird es möglich sein, mit Hilfe von virtueller Realität und den dazugehörigen Brillen in (Berufs-)Welten einzutauchen und Einblicke in wenig zugängliche Bereiche der Arbeitswelt zu erhalten.

Die Virtual Work Experience ist eine für bayerische Schulen frei zugängliche Software zum Einsatz mit Schüler*innen der Berufsintegrations- und Deutschklassen. Der erste virtuelle Raum, der zum Projektstart verfügbar sein wird, ist die Nachbildung einer detailgetreuen Werkstatt mit den gängigen Geräten der Metall- und Elektroindustrie. Hier können eine CNC Fräse, ein Schweißgerät sowie eine Hydraulikpresse ausprobiert werden.

Mit Hilfe der VR-Brille und den dazugehörigen Controllern sind die Werkstatt und die Arbeitsumgebung realitätsnah optisch und akustisch wahrnehmbar. Die Jugendlichen können unterschiedliche Fertigkeiten unter Beweis stellen und ihre Stärken testen. Die Besonderheit des Projekts, das durch ein mobiles VR-System an verschiedenen Schulen eingesetzt werden kann, ist die zeitliche und räumliche Flexibilität.

Die Virtual Work Experience wird Schritt für Schritt ausgebaut und mit weiteren Berufsbildern ergänzt. Generell wird der Zugang zu Berufen und Tätigkeiten ermöglicht werden, die in einem normalen Praktikum nicht oder nur schwer möglich sind.

Am Donnerstag, den 25. Juli 2019 fällt der Startschuss in der Mittelschule an der Ichostraße in München. Schüler*innen der Deutschklasse probieren dann gemeinsam mit Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., sowie Dr. Gert Bruckner, Ministerialdirigent im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, das neue System aus. An der Entwicklung waren auch die Städtische Berufsschule für Berufsintegration München, die Audi AG, die ZF Friedrichshafen AG und die Diehl Ausbildungs- und Qualifizierungs-GmbH beteiligt.

Die VR-Brillen können ab dem neuen Schuljahr 2019/20 in bayerischen Schulen für den berufsorientierenden Unterricht eingesetzt werden.

Ziele

  • Jungen Geflüchteten und Zugewanderten realitätsnahe Erfahrungen in wenig zugänglichen Bereichen der Arbeitswelt zu ermöglichen.

  • Berufsorientierung ortsunabhängig gestalten.

  • Berufsorientierung trotz Sprachbarrieren ermöglichen.

  • Interesse für bestimmte Berufsfelder oder Tätigkeiten durch spielerische Elemente wecken.

Kontakt

Christina Schned Tel.: 089 44108-175
E-Mail christina.schned@bbw.de

 

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vbw
Förderer WiMi intowork
SW

sprungbrett into work wird finanziert durch die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Technologie. Das Projekt wird von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im bbw e. V. umgesetzt.

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